1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Emotional-Release-Einzelsessions zwischen Philipp Bienert, Volkradstraße 24, 10319 Berlin, E-Mail: kontakt@philippbienert.de (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kundinnen und Kunden. Abweichende individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
2. Leistungsgegenstand
Gegenstand ist eine körper- und erfahrungsorientierte persönliche Begleitung im vereinbarten Umfang. Inhalt, Dauer, Ort oder Online-Format und Vergütung ergeben sich aus dem individuellen Angebot beziehungsweise der Terminbestätigung. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher oder wirtschaftlicher Erfolg ist nicht geschuldet.
Die Begleitung ist keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, keine Heilkunde und kein Ersatz für Diagnose oder Therapie durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen. Es werden keine Heilversprechen abgegeben. Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken oder medizinischen Notfällen ist das Angebot nicht geeignet; in solchen Fällen sind unverzüglich ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe beziehungsweise der Notruf zu kontaktieren.
3. Anfrage und Vertragsschluss
Die Darstellung auf der Website ist kein bindendes Vertragsangebot. Eine Nachricht über das Kontaktformular ist zunächst unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter einen Termin und die wesentlichen Konditionen in Textform bestätigt und die Kundin oder der Kunde dieses Angebot annimmt. Die AGB werden dabei vor Vertragsschluss in Textform oder als speicherbarer Link bereitgestellt.
4. Vergütung und Zahlung
Es gilt der vor Vertragsschluss mitgeteilte Gesamtpreis. Sofern nichts anderes vereinbart wird, ist die Vergütung nach der Session innerhalb von sieben Tagen ohne Abzug fällig. Die verfügbaren Zahlungswege werden mit der Terminbestätigung mitgeteilt. Gesetzliche Ansprüche bei Zahlungsverzug bleiben unberührt.
5. Termine, Absagen und Verspätung
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Eine Absage oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor Terminbeginn kostenfrei möglich. Bei einer späteren Absage können 50 Prozent der vereinbarten Vergütung, bei Nichterscheinen ohne Absage 100 Prozent verlangt werden. Ersparte Aufwendungen und eine anderweitige Vergabe des Termins werden angerechnet. Der Kundin oder dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
Bei einer Verspätung besteht kein Anspruch auf Verlängerung. Sagt der Anbieter ab, wird ein Ersatztermin angeboten; bereits geleistete Zahlungen werden auf Wunsch unverzüglich erstattet.
6. Mitwirkung und Eigenverantwortung
Die Kundin oder der Kunde entscheidet eigenverantwortlich, welche Übungen und Impulse sich stimmig anfühlen, und kann eine Übung jederzeit unterbrechen. Vor Beginn sind Umstände mitzuteilen, die einer sicheren Teilnahme erkennbar entgegenstehen könnten. Der Anbieter darf eine Session aus fachlichen oder sicherheitsbezogenen Gründen ablehnen, unterbrechen oder beenden. Nicht erbrachte Leistungsanteile werden in diesem Fall erstattet, sofern der Grund nicht von der Kundin oder dem Kunden zu vertreten ist.
7. Online-Sessions
Bei Online-Terminen sorgen beide Seiten für eine geeignete Internetverbindung, ein funktionsfähiges Endgerät und einen möglichst ungestörten, geschützten Raum. Bei einer wesentlichen technischen Störung wird die Session nach Möglichkeit fortgesetzt oder ein Ersatztermin für den ausgefallenen Anteil vereinbart.
8. Freiwillige Zufriedenheitsgarantie
Ist die Kundin oder der Kunde mit der Session nicht zufrieden, kann dies innerhalb von 14 Tagen nach dem Termin in Textform mitgeteilt werden. Der Anbieter erstattet dann die für diese Session gezahlte Vergütung. Die Garantie ist eine freiwillige Zusatzleistung; gesetzliche Rechte, insbesondere bei Mängeln oder Widerruf, bleiben unberührt.
9. Haftung
Es gelten die gesetzlichen Haftungsregeln. Die Eigenverantwortung der Kundin oder des Kunden und die Abgrenzung zu medizinischen beziehungsweise psychotherapeutischen Leistungen beschränken keine zwingenden gesetzlichen Ansprüche.
10. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucherinnen und Verbraucher können bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht haben. Einzelheiten enthält die Widerrufsbelehrung. Soll die Session vor Ablauf der Widerrufsfrist stattfinden, wird die dafür gesetzlich erforderliche ausdrückliche Erklärung gesondert eingeholt.
11. Vertraulichkeit und Datenschutz
Persönliche Inhalte aus Sessions werden vertraulich behandelt, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht oder eine Offenlegung zum Schutz lebenswichtiger Interessen erforderlich ist. Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten stehen in der Datenschutzerklärung. Das auf der Website eingebettete Substack-Newsletterformular ist ein freiwilliges, von den Einzelsessions unabhängiges Angebot; Einzelheiten zur automatischen Einbindung und Datenverarbeitung stehen ebenfalls in der Datenschutzerklärung.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird. Ein ausschließlicher Gerichtsstand wird nur vereinbart, wenn beide Parteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind.
Ich bin nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

